Sechster Platz für EM-Kür von Rothenbächer

Bei der Europameisterschaft im Rollkunstlaufen in Lagoa auf der Azoren-Insel Sao Miguel (Portugal) konnte Natalie Rothenbächer vom REV Heilbronn den sechsten Platz im Kürwettbewerb erringen und damit ihren bisher größten internationalen Erfolg verbuchen.
Die deutsche Kür-Juniorenmeisterin war als einzige deutsche Starterin für diesen Wettbewerb nominiert. Am Ende positionierte sie sich auf Rang sechs mit 382,4 Punkten nur knapp hinter der Spanierin Ariadna Andres mit 389,3 Punkten. Ganz klar konnte sie die Israelin Mayan Yarden mit 349,7 Punkten hinter sich lassen.

Die 17-jährige Schülerin am Mönchsee-Gymnasium, die im Frühjahr dort ihr Abitur macht, punktete in der wunderschön choreographierten Kür einmal mehr mit ihrem ausdrucksvollen und charmanten Laufstil und den musikalisch und tänzerisch vorgetragenen Schrittfolgen. Gleich zu Beginn der Präsentation musste sie beim Dreifachsalchow einen Sturz verkraften, ließ sich deshalb jedoch nicht aus der Ruhe bringen und brachte ihr Programm mit zahlreichen schwierigen Sprüngen und Pirouetten gut zu Ende. Ihre Trainerin Erna Schwarz sagte am Telefon: "Ich bin zufrieden mit der Leistung von Natalie und der Platzierung hinter den starken Läuferinnen aus Italien und Spanien".

Die Rollsportnationen Portugal, Spanien und Frankreich haben übrigens bereits bei dieser EM an keinen Pflichtlauf-Wettbewerben teilgenommen. Ihre Athleten wenden sich als Spezialisten jetzt voll dem kreativeren Kürlaufen zu. Auch das Rolltanzen und Solotanzen liegt groß im Trend und die Gastgeber Portugal sind neben Italien bei den Tanzwettbewerben jetzt schon die großen und umjubelten Gewinner dieser Meisterschaft.

Sigrid Seeger-Losch (28.09.2018)
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