Rothenbächer überrascht mit Topleistung

Zum traditionellen Internationalen Deutschland-Pokal in der Freiburger Schauenberghalle, dem ersten großen internationalen Leistungstest in dieser Saison, waren auch zwei REV-Rollkunstläufer nominiert. 250 Teilnehmern aus 22 Nationen präsentierten Rollkunstlauf der Spitzenklasse und einmal mehr konnte man diese Veranstaltung durchaus als kleine Weltmeisterschaft bezeichnen.

Die hochkarätigen Teilnehmerfelder, darunter Topathleten vor allem aus Südamerika und natürlich die besten aus Italien, Spanien und Portugal konnten sich sehen lassen. Neu war in diesem Jahr, dass bei den Kürwettbewerben ein neues Wertungssystem eingeführt wurde, welches nun wie bei den Eiskunstläufern gehandhabt wird.

Im Pflichtlaufen der Jugendklasse kam Robin Gerstenmaier auf Rang fünf und konnte Athleten aus Argentinien und der Schweiz hinter sich lassen.

Für die größte Überraschung im deutschen Team sorgte Natalie Rothenbächer im Kürwettbewerb der Junioren. Sie belegte einen hervorragenden sechsten Platz und war damit eine der erfolgreichsten deutschen Kürläuferinnen in Freiburg. Die hervorragende Platzierung hinter der Kolumbianerin Apolinar und vor der Italienerin Marocchi verdankt sie sowohl in der Kurzkür als auch im Kürprogramm ihrer ausdruckstarken tänzerischen Präsentation in wunderschönen Choreographien. Auch Heimtrainerin Erna Schwarz war zufrieden mit ihrem Schützling, die auch schwierige Sprüngen und Waagepirouetten zusammen mit gekonnten Schrittfolgen in den „Tanz auf Rollen“ einbinden konnte.

Sigrid Seeger-Losch (15.05.2018)
«Zurück