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Deutsche Meisterschaften in Bayreuth

Bei den deutschen Meisterschaften in Bayreuth konnten unsere Rollkunstläufer schöne Erfolge verbuchen. Da Markus Lell zur selben Zeit bei den World-Games in Polen im Einsatz war und seine Schwester Stefanie Lell ihre aktive Laufbahn beendet hat, war in der Meisterklasse allerdings niemand aus der Rollsporthochburg am Start.

Eine Bronzemedaille gab es in der Jugendklasse im Pflichtlaufen durch Desiree Ciaravella die mit hervorragender Perfektion die vier Pflichtbogen präsentierte. Vierte wurde in einem sehr großen Teilnehmerfeld Natalie Rothenbächer mit gerade einem Zehntel Punkt Rückstand. Natalie präsentierte allerdings die beste Kürdarbietung der Jugendmeisterschaft. Auf die Filmmusik zur "Die Herzogin" zeigte sie in einer wunderschönen Choreografie ausdrucksvoll und gekonnt schwierige Sprünge, Waagepirouetten und Schrittfolgen. Leider fehlte der geforderte Doppelaxel, wodurch sie in der A-Note einen Penalty von 0,5 Punkten verkraften musste. Es gab viel Beifall des Publikums und hohe Wertungen der Jury in der B-Note bis 8,7. Allerdings hatte die 16-jährige Gymnastin einen Tag zuvor das Kurzprogramm nicht fehlerfrei absolviert, sodass es in der Kür-Gesamtwertung nur zur Silbermedaille reichte. Als eine der wenigen Allrounderinnen konnte Rothenbächer in der Kombination noch mit gewaltigen 68 Punkten Vorsprung ihre zweite Silbermedaille entgegennehmen.

Sigrid Seeger-Losch (31.07.2017)
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Drei Jugendtitel für Rothenbächer

Bei den württembergischen Meisterschaften im Rollkunstlauf in der Eppinger Rollsporthalle gab es für die Kürpräsentation von Markus Lell großen Beifall und hohe Noten der Jury. Christian von Känel, ein früherer Konkurrent von Lell zog in der B-Note die 9,8! Die Darbietung des Welt- und Europameisters war gleichzeitig der Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung. In einer ausdrucksstarken Choreographie auf die Filmmusik aus „Avator“ zeigte Markus Lell hoch herausgesprungene Dreifachsprünge wie Flip, Salchow, Lutz und Toeloop. Den schwierigen Dreifachrittberger am Anfang der Kür konnte er allerdings nicht halten und ging kurz zu Boden, was jedoch der Gesamtleistung keinen Abbruch tat. Für die herausragende Leistung wurde er mit dem Karl-Heinz Losch Wanderpokal ausgezeichnet.
Gegen diese Topleistung anzutreten war natürlich für seinen Vereinskollegen Luca Miguel, der die Silbermedaille gewann, schwer.

Ein weiteres Highlight war die Kür von Natalie Rothenbächer in der Jugendklasse. Sie gewann den Pflichtwettbewerb vor ihrer Clubkollegin Desirée Ciaravella und errang mit einer vielbejubelten Kür auch Gold im Kürlaufen und in der Kombination. Die 16-jährige Gymnasiastin präsentierte mit charmanter Ausstrahlung ihre Kür in einer wunderschönen neuen Choreografie mit schwierigen Sprüngen und tollen Pirouetten und kam auf Wertungen bis 9,2 in der B-Note. Bei der Jugendmeisterschaft der Herren erkämpfte Robin Gerstenmaier Gold in Kür und Kombi und im Paarlauf gewann er zusammen mit Viktoria Schigal Silber. Im Jugend-Solotanzen errang Desirée Ciaravella ihre zweite Silbermedaille.

Mit über 40 Medaillen war der REV Heilbronn der erfolgreichste Verein dieser Landesmeisterschaft und konnte nicht nur bei den Meistern, sondern auch bei den Schülern mit zahlreichen jungen Talenten punkten.

Bei den Schülern A (Jahrgang 2002/03) gewann Violetta Berschauer die Kombination. Silber in der Kombination bei den Schülern B (Jahrgang 2004/05) erkämpfte Viktoria Schigal vor Malin Haldy. Zweite im Solotanzen wurde Bettina Knapp. Ein klare Sache für die Käthchenstädter waren die Kategorien der Schüler C und D (Jahrgänge 2006 bis 2008), in denen alle Medaillen in Pflicht, Kür und Kombination vom REV Heilbronn gewonnen werden konnten. Erica Krieger, Alisa Pavlov, Alina Schneider sowie Lara Rozankowski, Colleen Fox, Vanessa Butkow und Monja Gerstenmaier waren die stolzen Medaillengewinnerinnen.

Unter sich waren die REVler Viktoria Krez, Romy Grauer und Michelle Heidt bei den Wettbewerben mit den Inlineskates.

Sigrid Seeger-Losch (21.06.2017)

Gold für Markus

Beim traditionellen Internationalen Deutschland-Pokal in der Freiburger Schauenberghalle, dem ersten großen internationalen Leistungstest in dieser Saison, gewann Markus Lell im Pflichtwettbewerb die Goldmedaille. Mit über 200 Teilnehmern aus 20 Nationen konnte man diese Veranstaltung durchaus wieder als kleine Weltmeisterschaft bezeichnen. Am Start waren amtierende Welt- und Europameister, welche Rollkunstlauf der Spitzenklasse präsentierten. Die hochkarätigen Teilnehmerfelder, darunter Topathleten vor allem aus Südamerika und natürlich die besten aus Italien und Spanien, konnten sich sehen lassen. Auch Rollkunstläufer aus den USA, Israel und Russland standen auf den Starterlisten.

Weltmeister Markus Lell ging gleich nach dem ersten Pflichtbogen, den er perfekt präsentierte, in Führung. Diese gab er auch bei den nachfolgenden drei schwierigen Figuren nicht mehr ab. Ausnahmsweise waren sich die fünf internationalen Juroren einig und vergaben einstimmig Platz eins. Lells Trainerin Klaudia Rieger-Katzmaier: „Natürlich war Markus zu Beginn auch etwas nervös, aber beim Vorlaufen bekam er seine Nervosität sehr schnell in Griff und siegte souverän“. Für seinen stärksten Konkurrenten, den Vize-Weltmeister Luis De Mattia aus Argentinien lief es bereits bei der ersten Figur nicht optimal und er wurde nur Vierter. Ende Juli wird nun der sprungstarke Heilbronner als einziger deutscher Rollkunstläufer bei den World Games in Polen mit seiner schwierigen Kürdarbietung um Punkte und Medaillen kämpfen.

Im Pflichtlaufen der Jugendkategorie kam die 16-jährige Natalie Rothenbächer unter den 23 jungen Sportlerinnen auf einen guten zehnten Platz. Im Kürwettbewerb konnte sie allerdings nicht überzeugen. In der Kombination, die im Gegensatz zur Meisterklasse und den Junioren bei der Jugend noch ausgetragen wird, kam sie vor einer Israelin und einer Schweizerin auf Platz sechs.

Sigrid Seeger-Losch (29.05.2017)