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Weltmeisterschaften in Frankreich

"Dabei sein ist alles", dieses olympische Motto galt auch für Natalie Rothenbächer vom REV Heilbronn bei den Weltmeisterschaften in Mouilleron-Le-Captif in der Nähe von Nantes (Frankreich).

Im Kürlaufen der Junioren war sie die einzige deutsche Starterin und erreichte bei ihrem ersten WM-Start unter 29 Teilnehmerinnen aus 22 Nationen den 21. Rang. Natürlich hatten sich die deutsche Juniorenmeisterin und ihre Trainerin Erna Schwarz eine bessere Platzierung erhofft. Aber bereits beim Kurzprogramm stürzte Rothenbächer bei ihrem Angstsprung , dem Doppel-Axel und musste einen Penalty von 2 Zehntelpunkten in der B-Note verkraften. Auch die Hakenpirouette war leicht verwackelt und die Wertungen der sieben Juroren blieben tief zwischen 6,0 und 6,8 Punkten und Platz 18. Für die vier Minuten lange Kür wurde die Startnummer fünfzehn ausgelost. Auch hier war natürlich die Nervosität groß und bei den schwierigen Dreifachsprüngen schlichen sich Fehler ein. Allerdings gab es einmal mehr großes Lob für die musikalische Ausdruckskraft ihrer Präsentation und die wunderschönen, genau auf die Musik abgestimmten Schrittfolgen, die sich allerdings bei der Jury nicht in Punkten niederschlugen. „In den Dreifachsprüngen muss Natalie stabiler werden“, war der Kommentar von Erna Schwarz. Ein schwacher Trost vielleicht, dass die 17-jährige Schülerin des Mönchsee-Gymnasiums zwei Amerikanerinnen hinter sich lassen konnte, ebenso wie Athletinnen aus Ägypten, Japan und Australien.

Die Goldmedaille holte sich unangefochten die Italienerin Rebecca Tarlazzi, gefolgt von Rollkunstläuferinnen aus Rumänien (diese trainiert in Italien), Brasilien, Spanien und Argentinien.

Viel zu tun hatte bei dieser Mamut-Weltmeisterschaft ein weiterer Heilbronner: Richard Gussmann ist wie bereits seit vielen Jahren Chef des internationalen Rechenbüros.

Sigrid Seeger-Losch (11.10.2018)

Sechster Platz für EM-Kür von Rothenbächer

Bei der Europameisterschaft im Rollkunstlaufen in Lagoa auf der Azoren-Insel Sao Miguel (Portugal) konnte Natalie Rothenbächer vom REV Heilbronn den sechsten Platz im Kürwettbewerb erringen und damit ihren bisher größten internationalen Erfolg verbuchen.
Die deutsche Kür-Juniorenmeisterin war als einzige deutsche Starterin für diesen Wettbewerb nominiert. Am Ende positionierte sie sich auf Rang sechs mit 382,4 Punkten nur knapp hinter der Spanierin Ariadna Andres mit 389,3 Punkten. Ganz klar konnte sie die Israelin Mayan Yarden mit 349,7 Punkten hinter sich lassen.

Die 17-jährige Schülerin am Mönchsee-Gymnasium, die im Frühjahr dort ihr Abitur macht, punktete in der wunderschön choreographierten Kür einmal mehr mit ihrem ausdrucksvollen und charmanten Laufstil und den musikalisch und tänzerisch vorgetragenen Schrittfolgen. Gleich zu Beginn der Präsentation musste sie beim Dreifachsalchow einen Sturz verkraften, ließ sich deshalb jedoch nicht aus der Ruhe bringen und brachte ihr Programm mit zahlreichen schwierigen Sprüngen und Pirouetten gut zu Ende. Ihre Trainerin Erna Schwarz sagte am Telefon: "Ich bin zufrieden mit der Leistung von Natalie und der Platzierung hinter den starken Läuferinnen aus Italien und Spanien".

Sigrid Seeger-Losch (28.09.2018)
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Gold für Gerstenmaier beim Interland-Cup

Beim traditionellen Interland-Cup, der in diesem Jahr im niederländischen Mierlo ausgetragen wurde, erkämpfte sich Robin Gerstenmaier vom REV Heilbronn bei der männlichen Jugend die Goldmedaille. Der 16-jährige Gundelsheimer überzeugte die internationale Jury sowohl in der Kurzkür wie auch mit der Präsentation der Kür, die mit zahlreichen schwierigen Elementen gespickt war. Mit 214,7 Punkten verwies er die Schweizer Janick Wiesli (196,0 Punkte) und Bassem Abdel Aty (166,3 Punkte) klar auf die Plätze zwei und drei.

Mit 150 Teilnehmern aus 10 europäischen Nationen ist der Interland-Cup einer der renommiertesten Kürwettbewerbe der Rollkunstläufer in Europa.

Sigrid Seeger-Losch (28.09.2018)